Neues aus der Zuchtwertschätzung April 2019

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Neues aus der Zuchtwertschätzung April 2019

 

Hufschlag 10/186774

Aus unserem Zuchtgebiet, nämlich aus dem Zuchtbetrieb Hainz Georg u. Coletta, Hopfgarten, Babensham stammt Hufschlag. Hufschlag ist einer von sehr vielen Hutera-Söhnen mit Rureif und Rau im Pedigree. Mit GZW 118 befindet er sich im Mittelfeld seiner Halbgeschwistergruppe, aber sein Vererbungsbild ist sehr ausgeglichen.

Er zeigt sich mit sehr ordentlicher Milchleistung (+899 kg, MW 124) sowie durchschnittlich im Fleischwert.  Die Details im Fitnesskomplex sind überwiegend überdurchschnittlich (N 102, Pers. 98, Mbk 103, Zz 106), nur der Vitalitätswert und der Fruchtbarkeitswert liegen unter dem Mittel.

Blickfang seiner Vererbung ist das Exterieur (R 116, B 106, F 105, E 113). Speziell die Eutervererbung muss erwähnt werden. Mit Zentralband 118 und Euterboden 118, sowie normal dimensionierten und platzierten Strichen, lässt er hier sehr funktionale Töchter erwarten. Das Fundament weist eine sehr straffe Fessel mit hoher Klauentracht auf, mit vollerer Ausprägung und weniger Winkel.

 



Hermsdorf 10/193553

Ein weiterer Bulle aus dem Hause Hutera ist Hermsdorf. Hermdorf ist ebenfalls ein Bullenvater der Zukunkt, d.h. er wird in gezielter Paarung eingesetzt.  Diesmal wurde Hutera kombiniert mit Manitoba und Regio.  Hermdorf vererbt Hutera-typisch, stark in Milch ( MW 126, Mkg +1126) und Fleisch (FW 105).  Mit Gesamtzuchtwert 129 platziert er sich unter den besten fünf seiner Halbgeschwistergruppe.

In der Fitness (108) und im Kalbeverlauf (KV pat 91, KV mat 107) lässt sich Manitoba erkennen. Hier ist Hermsdorf in den Einzelmerkmalen immer über dem Schnitt (N 110, Pers 110, Zz 101, Mbk 110).

Sehr stark ist auch das Exterieur (R 114, B 107, F 110, E 108). Hier gibt es nicht viel zu beanstanden! Rahmige Kühe mit sehr korrekten Fundamenten, mit straffer Fessel und überragender Klauentracht kann man erwarten. Vor- und Schenkeleuter sind stark ausgeprägt und mit deutlichem Zentralband (110) ausgestattet.

 



Hainau 10/175825

Die Hutera-Welle rollt auf uns zu! Hainau ist ein weiterer Hutera-Sohn im Angebot und wird auch gleich in der gezielten Paarung eingesetzt. Auf der mütterlichen Seite findet man noch Gebalot und Dionis im Pedigree. Also relativ seltenes Blut! Auch trotz der Schwemme an Hutera-Söhnen ist diese Genetik in unseren Zuchtgebieten noch breit einsetzbar. Hutera und auch Hutmann wurden bei uns wenig eingesetzt! Lediglich einige Hutera-Söhne wurden mehr besamt.

Hainau startet mit GZW 127, MW 130, FW 113 und Mkg +1051 in die Zeit als töchtergeprüfter Vererber.  Er verkörpert die Doppelnutzung per excellence.

Die Fitness (96) ist etwas unter dem Schnitt, dies ist der Zellzahl und dem maternalem Kalbeverlauf  geschuldet. Alle anderen Kriterien bewegen sich am, oder über dem Mittel (N 97, Per 105, Zz 90, Mbk 107), auch das Kalbeverhalten (104) ist im grünen Bereich.

Abgerundet wird das Vererbungsbild vom überragendem Exterieur (R 108, B 107, F 105, E 113). Hainau lässt rahmige, gut bemuskelte Kühe mit stabilen Fundamenten erwarten. Speziell die Merkmale vom Euter sind tadellos. Hier lässt er keine Mängel erkennen. Hoher Euterboden, deutliches Zentralband, straffe Aufhängung und optimal platzierte Striche. Er tendiert auch zu deutlich längeren und dickeren Strichen, was gut als Ausgleich genutzt werden kann.





Wimpert 10/180409

Als einziger Witzbach-Sohn schafft es Wimpert in den Wiedereinsatz. Witzbach ist der einzige brauchbare Witzbold-Sohn aus Vanstein. Wimpert ist gezogen aus einer Rumgo-Tochter mit Safir als Großvater. Die Ahnen auf beiden Seiten ergänzen sich sehr gut. Wimpert vereint Milch und Fleisch auf hohem Niveau (Mkg +1247, MW 122, FW 111).

Die Fitness (Fit 97) bewegt sich leicht unter dem Mittel, was den Fruchtbarkeitszuchtwert geschuldet ist. Fast alle anderen Merkmalen (N 101, Pers, 95 Zz 112, Mbk, 103) bewegen sich über dem Schnitt. Auch der Kalbeverlauf paternal (108), wie maternal (102) sind positiv.

Beim Exterieur (R 104, B 76, f 103, E 113) springt vor allem das Euter ins Auge. Sehr ausgeprägt ist das Vor- und Schenkeleuter, sowie Strichstellung und -platzierung. Auch Zentralband und Euterboden sind über dem Mittel.

Die Fundamente sind ordentlich ohne große Mängel.  Nur die Bemuskelung ist deutlich negativ.

Alles in allem ist Wimpert ein klassischer Doppelnutzungsvererber, mit ordentlicher Fitness und sehr brauchbarem Exterieur.



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